Programmheft Festival tonArt 2016
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Postkarte Festival tonArt 2016
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der Verein tonArt Esslingen e.V.
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Münster St. Paul, Samstag, 11. März 2017, 19 Uhr
zwischen Orient und Okzident
Trio Radial , Frankfurt

Saed Haddad (*1972) – In Memoriam Escher & Prelude, Horn Solo (2011)
Saed Haddad – Le Contredésir (2004)
Neil Thomas Smith (*1987) – Neues Werk (2015/16)
Samir Odeh-Tamimi (*1970) – Uffuk (2010)
Alireza Farhang (*1973) – Neues Werk (2015/16 UA)
Saed Haddad – In Memoriam Escher & Prelude, Bassklarinette (2012)
Guillaume de Machaut (14. Jh.) „Le lay de la fonteinne“
Guillaume Dufay (15. Jh.) „Mon chier amy“

Nils Kohler - Klarinette
Deepa Goonetilleke - Horn
Esther Saladin - Violoncello

Horn - Klarinette - Violoncello! Verzaubert von der Klangmischung aus Blech-, Holz und Streich- instrument und angespornt durch die Tatsache, dass erst wenig Literatur dafür vorhanden ist, sahen sich die drei großartigen jungen Musiker veranlasst, bei aufstrebenden Komponisten Werke für diese Besetzung zu beauftragen. Ausgehend vom einzigen bisher bekannten Werk für Horn, Klarinette und Violoncello, Le Contredésir des jordanisch-deutschen Komponisten Saed Haddad, haben sie die Idee eines inhaltlich stimmigen und sinnvollen Programmes verfolgt.
Der „rote Faden“ ist durch dieses Stück vorgegeben: Anhalts-punkte für die weiteren Stücke sind Herkunft Naher Osten, Einflüsse arabischer und persischer Kultur in zeitgenössischer klassischer europäischer Musik. Sie beauftragten die Komponisten Alireza Farhang, französisch-iranischer Herkunft, und Neil Thomas Smith aus Schottland.
„Le lay de la fonteinne“ aus dem 14. Jh, von Guillaume de Machault und „Mon chier amy“ von Guillaume Dufay bilden einen reizvollen Kontrast zu den neu entstandenen Werken.

Veranstalter: „Musik der Zeiten“ im Münster St. Paul
Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

 

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Stadtbücherei Kutschersaal, Dienstag, 14. März 2017, 19.30 Uhr
Resonanz Musik - Gesprächskonzert fünfzehn mit Helmut Lachenmann

Yuko Kakuta, Sopran
Yukiko Sugawara, Klavier

Es ist für uns ein großes Glück, mit Helmut Lachenmann, dessen 80ster Geburtstag im vergangenen Jahr landauf und landab mit vielen Konzerten gefeiert wurde, einen der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit bei uns zu haben. Er wird in den abwechslungs- und beziehungsreichen Abend einführen. Auf dem Programm stehen die hochexpressiven „Vier Lieder op.2“ von Arnold Schönberg aus dem Jahre 1899, "Esta Noche"  für Sopran  aus "Canti di Vita e di Amore“ von Luigi Nono, dem wichtigsten Lehrer Lachenmanns und „Schwellen“ für Sopran und Klavier von Jan Kopp, einem Schüler Lachenmanns.
Von Lachenmann selbst sind zu hören „Ein Kinderspiel“ für Klavier und „Got lost“ , ein knapp halbstündiges Werk für Sopran und Klavier über Texte von Friedrich Nietzsche und Fernando Pessoa. Die Interpretinnen: Sie Sopranistin Yuko Kakuta ist Mitglied der Ensembles der Staatsoper Stuttgart und in den großen Rollen zu erleben. Die Pianistin Yukiko Sugawara ist eine der kompetentesten und bekanntesten Interpretinnen Neuer Musik international.

Veranstalter: Stadtbücherei in Zusammenarbeit mit tonArt e.V.
Eintritt 10 €, ermässigt 5 €

 

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Kaisersaal im Amtsgericht, Sonntag, 19. März 2017, 11 Uhr
Franz Schubert: Winterreise
bearbeitet für Bariton, Streichquartett und Akkordeon
und mit Zwischenspielen ergänzt von Albrecht Imbescheid

Frank Wörner, Bariton
Ulrike Stortz, Violine und das tonArt- Streichquartett
Ulrich Schlumberger, Akkordeon.

Beim Festival tonArt 2010 haben wir unsere erste „Winterreise“ in der Bearbeitung von 4 sehr unterschiedlichen Komponisten auf die Bühne gebracht. Nun hat Albrecht Imbescheid eine Komplettfassung dieses wohl bedeutendsten Werks der Liedliteratur verfasst. Dabei sind die Schubert’schen Lieder weitgehend im Original belassen und lediglich instrumentiert. Die Lieder sind jedoch verbunden durch musikalische Kommentare, die in direktem musikalischen und inhaltlichen Zusammenhang mit diesen stehen. Dadurch erhalten die emotional sehr aufgeladenen Lieder eine weitere Dimension, die das Hören der Lieder aus einer anderen Perspektive ermöglicht.
Wir haben das Glück, dieses Werk im Kaisersaal im Amtsgericht präsentieren zu können, dem wohl schönsten Saal für Kammermusik in Esslingen, der in der Regel nicht öffentlich zugänglich ist.

Ein besonderer Dank an die Stadt Esslingen, die dieses aufwändige Projekt freundlicherweise gemeinsam mit der ZukunftStiftung Heinz Weiler ermöglicht hat.
Eintritt 18 €, ermässigt 9 €, Mitglieder unseres Vereins 15 €